11.10.06

 

Krebstherapie nach Otto Warburg

Otto Warburg, Nobelpreisträger für Medizin 1931, sagte, dass „keine Krankheitsursache (...) bekannter (ist) als die Krebsursache“. Warburg nahm einen Defekt in der Atmungskette der Mitochondrien an.

Jede Zelle enthält durchschnittlich 1500 Mitochondrien und diese jeweils 1000 Atmungsketten, die zusammen eine innere Körperoberfläche von etwa 140 Tennisplätzen bilden. Mitochondrien stellen nicht nur ATP (Adenosintriphosphat) her und sind somit unser Hauptenergielieferant, sondern sind auch die Kontrolleure der Zellkerne.
Im Laufe der Evolution sind viele Lebensformen zwecks besserer Überlebenschancen eine Symbiose mit anderen eingegangen. So zum Beispiel die Chloroplasten mit den Pflanzen und die Mitochondrien mit den Tieren und Menschen. Die Vorläufer der Mitochondrien verloren große Teile ihrer DNA und sind jetzt keine eigenständigen Organismen mehr.

Die Mitochondrien gehören zu den eukaryotischen Zellen, die aus einer Endsymbiose von Bakterien und Archaeen entstanden. Archaeen sind Lebensformen, die in extremen Lebensräumen, wie in Vulkanen, existieren und ohne Sauerstoff auskommen. Unsere DNS besteht zu 60 % aus Archaeen-DNS.

Der Zellkern bildet sich im Moment der Zellsymbiose, was für uns bedeutet, dass wir zwei Genome besitzen. Durch sie kennen unsere Zellen zwei Programme und schalten in Notsituationen auf ihr älteres um, welches ohne Sauerstoff verstoffwechselt und keinen Gesamtorganismus kennt.

Es gibt viele Faktoren, die uns in Not bringen: die schlechte Qualität der Lebensmittel aus den Supermärkten, die mit allen möglichen chemischen Substanzen angereichert sind; der über jahrzehnte betriebene Missbrauch von Antibiotika und Kortison (in bestimmten Fällen absolut notwendige Medikamente), Genussmitteln und anderen Drogen; der zunehmende Elektrosmog; der enorme Leistungsdruck in unserer Gesellschaft und so weiter.

Unser Körper kann durch Regulierung der Mitochondrientätigkeit die Regression in das archaische System stoppen und zurückschalten. Eine zentrale Rolle spielt hier, natürlich neben einer gesunden Lebensführung, Curcuma. Curcumin wirkt genau in den dritten und vierten Schritt der Atmungskette hinein, welcher bei Krebs und anderen chronischen Erkrankungen unterbrochen ist.

Neben der Verbesserung der Zellatmung sollte das Immunsystem moduliert werden, was auch eine gut funktionierende Magen- und Darmtätigkeit miteinbezieht, schließlich befinden sich 80% unseres Immunsystems im Darm und wir beziehen unsere Kraft aus einer guten Verdauung. Hier spielt die Leber als größte Verdauungsdrüse eine übergeordnete Rolle und muss vor den Toxinen, die der Tumor freisetzt, geschützt werden. Ein Tumor verstoffwechselt Glucose anaerob (ohne Sauerstoff), wodurch linksdrehende Milchsäure anfällt, die schädlich ist und den Körper übersäuert. Ein intakter Säure- und Basenhaushalt schützt vor Mutationen und bremst das Tumorwachstum. Antioxidantien wie Vitamin C und das körpereigene Glutathion dienen zur Aufrechterhaltung des normalen Intermediärstoffwechsels und der Verminderung anfallender pathologischer linksdrehender Milchsäure.

Was die Behandlung mit Chemotherapie betrifft, so können die auftretenden Nebenwirkungen durch Heilpflanzen und -pilze vermindert und dadurch eine Verbesserung der Lebensqualität erzielt werden.

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